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Automatisierte Bereitstellung von IT-Services

Mit AVB (Automatisierte Verfahrensbereitstellung) lassen sich IT-Services schnell und in großem Umfang automatisiert bereitstellen. AVB steuert dabei den gesamten Bereitstellungsprozess – vom Design einer IT-Anwendung bis zu ihrer Installation.

Damit eine neue IT-Anwendung passgenau in die bestehende Systemlandschaft integriert und den Nutzern zur Verfügung gestellt werden kann, sind mehrere Prozessschritte der Bereitstellung notwendig. Anforderungen müssen definiert, die bestehende Realbebauung der IT-Systeme weiterentwickelt sowie relevante Umsysteme mit Daten versorgt werden.

AVB in der Systemübersicht

AVB steuert diese komplette Prozesskette und leitet automatisiert die jeweils notwendigen Schritte ein. Bislang aufwändige, teilweise manuelle Abläufe fallen damit weg, die Bereitstellung wird effizienter, transparenter und sicherer.

Was hat AVB, was andere Tools nicht haben?

AVB bildet alle Phasen des IT-Bereitstellungsprozesses aus einer Hand transparent ab. Die Software ermöglicht flexible Schnittstellen zu Umsystemen sowie eine technische und kaufmännische Integration in die vorhandene IT-Landschaft.

Während herkömmliche Automatisierungs-Frameworks jeweils starr bestimmte Bereitstellungsszenarien unterstützen, ermittelt AVB für komplexe Umgebungen aus einem Soll-/Ist-Vergleich heraus vollständige Bereitstellungsabläufe und steuert deren Ausführung. Dabei ermöglicht AVB schon beim Design der Anforderung einen zuverlässigen Abgleich mit der Realbebauung und integriert automatisierte und nicht automatisierte Prozessschritte aus unterschiedlichsten Systemen. Wie sich ein neuer IT-Service in die existierende Systemlandschaft integrieren lässt, kann AVB schon bei den ersten Skizzierungen ermitteln und festlegen.

Von der Virtualität zur Realität

Unterstützt wird der AVB-Anwender durch ein bedienerfreundliches grafisches Tool, das die neue Softwareanwendung in die Realbebauung virtuell einfügt. Von dort ist die Realität nur ein Mausklick entfernt:

Zur Bereitstellung des neuen Services setzt AVB auch alle weiteren notwendigen Folgeprozesse in Gang, nicht ohne bestehende Workflow- und Genehmigungsprozesse sowie rechtlich-formale Vorgaben wie Governance oder technische und produktbezogene Abhängigkeiten zu berücksichtigen.

Die Anbindung an die Umsysteme sowie der Austausch mit relevanten externen Daten bleiben dabei stets gewährleistet. Schnittstellen zu den kaufmännischen oder Changemanagementsystemen sorgen unter anderem für die kaufmännische Bewertung der neuen Anwendung, die zuverlässige Berechnung von Bereitstellungszeiten sowie die reibungslose Einbindung in vorhandene Monitoringsysteme. Gleichzeitig werden Stücklisten zum realen Bestand von Hardware, Infrastruktur, Betriebssysteme oder Anwendung aktualisiert. Die Dokumentation bleibt somit immer auf dem gegenwärtigen Stand und der Überblick über die Systeme sichergestellt. 

AVB: Die Vorteile auf einen Blick
  • Steuert automatisiert den gesamten Bereitstellungsprozess – vom Design der Anforderung bis zum Provisioning
  • Ermöglicht den Abgleich mit der Realbebauung der IT-Landschaft
  • Minimiert die Fehleranfälligkeit des Bereitstellungs-prozesses
  • Ist an alle relevanten Umsysteme angebunden
  • Ermöglicht die kaufmännische Bewertung sowie Berech­nung von Varianten
  • Berücksichtigt bestehende Workflow- und Genehmigungssysteme sowie alle Vorgaben wie Governance, Regelwerk, technische und produktbezogene Abhängigkeiten
  • Stellt die Aktualität von Dokumentationen sicher
  • Automatisiert die Anbindung an Monitoringsysteme
  • Orientiert sich an ITIL