Deutsche Bahn

Success Stories

Bereits in den ersten sieben Betriebsmonaten der AWS-Cloud konnte die Deutsche Bahn Group einige Erfolge verbuchen.


Dabei werden nicht nur einfache Suchfunktionen durchgeführt, sondern angezeigte Telefonnummern können direkt gewählt werden, Adressangaben sind mit Google Maps verlinkt oder können für die Reiseplanung direkt in Bahn.de überführt werden. Die angezeigten Kontaktdaten können direkt für die Kommunikation via Lotus Notes oder Microsoft Outlook verwendet werden.

Für die Migration von EVI in die Enterprise Cloud sprachen mehrere Gründe: Zum einen erfüllt EVI technisch die Kriterien für einen Betrieb in der Cloud. Zum anderen verarbeitet die Anwendung nicht nur personenbezogene Daten, sondern auch Mitarbeiterdaten. Das bedeutet, auch die mit den Konzerngremien abgeschlossenen Regelungen, die im Vorfeld übergreifend für den Betrieb von Cloud-Anwendungen vereinbart wurden (Auftragsdatenverarbeitungsvertrag, Verfahrensmeldung, Information des Konzernbetriebsrats) kamen hier zum Tragen.

Für die Migration erfolgten im Vorfeld einige Anpassungen der Architektur, die Migration selbst erfolgt dann störungsfrei in nur einem Tag.

Durch das aufgesetzte Lastkurven Monitoring konnten bereits erste Änderungen im Betrieb umgesetzt werden: von den vier genutzten WebServern werden abends und am Wochenende automatisch je 2 Server außer Betrieb genommen und am nächsten Morgen wieder gestartet. Durch die Bedarfsgerechte Serverleistung konnten die Infrastrukturkosten bereits deutlich gesenkt werden.

Aufbau einer Open Data-Plattform

DB Systel nutzt derzeit Basis- und komplexere AWS-Services (z. B. AWS Redshift und AWS Dynamo DB), um eine riesige Open-Data-Plattform aufzubauen. Es sollen alle nicht vertraulichen Informationen aus der DB Group (z. B. Standort von Bahnstationen, Fahrpläne, Streckenlänge etc.) gesammelt und der jeweiligen regionalen Verwaltung, Applikationsprogrammierern und anderen Interessenten kostenlos über APIs zur Verfügung gestellt werden, so dass sie die Daten nutzbringend verwenden können.

IoT-Plattform für permanente Lokalisierung von Güterzügen

Die Gruppe stattet eine erste Charge von Güterzügen mit kleinen, billigen Geräten aus, die dann ständig ihren Standort per GPS kommunizieren. Die Daten werden von DB Systel via AWS IoT Service ins System eingebracht und gesammelt. So sollen Unternehmenskunden jederzeit in Echtzeit verfolgen können, wo sich ihre Frachtgüter befinden.

IoT-Plattform für die Rolltreppenwartung

Tausende Rolltreppen sind in den Bahnhöfen Deutschlands ständig in Betrieb. Allein weil es so viele sind, konnte die DB Station und Services AG, das für das Management der Bahnstationen zuständige Tochterunternehmen, Probleme nur schwer feststellen. So bleiben Fehler manchmal Wochen unbemerkt. Durch die Kombination von Sensoren (die derzeit in den Rolltreppen im ganzen Land installiert werden) mit AWS IoT Services kann die DB Group den Status der Rolltreppen in Echtzeit überwachen und dann weit schneller als bisher wenn nötig Wartungspersonal entsenden. Laut DB Systel werden auf dem „Unmanaged“ Service vorwiegend Web-Applikationen betrieben. Allerdings können auch diese Workloads durchaus kritisch sein.

Website "bahn.de"

bahn.de ist das Hauptkundenportal der Gruppe, wo auch Online-Tickets verkauft und Echtzeitinformationen über den Status der einzelnen Züge eingestellt werden. Die Website läuft auf einer hybriden AWS-Infrastruktur und wird von der verantwortlichen Geschäftseinheit verwaltet. Die komplexe Anwendung hat mehrere Schichten, davon mehrere in Java, und Verbindungen zu anderen On-Premise-Systemen.

DB Regio Bus

DB Regio Bus, ein Tochterunternehmen für lokale Buslinien mit 13000 Bussen im ganzen Land, hat sich entschieden, die IT größtenteils auf DB Enterprise Cloud Unmanaged zu migrieren. Das Unternehmen hat inzwischen AWS-Nutzerkonten von DB Systel erhalten und die gesamte Rechenlast auf AWS migriert. Geplant war eine Verringerung der Infrastrukturkosten um 21 Prozent, erreicht wurden 28 Prozent Kostensenkung. Weitere Einsparungen soll eine Rationalisierung der Anwendungslandschaft bringen. DB Regio Bus betreibt nun eine „serverlose“ Infrastruktur und die gesamte Rechenlast liegt auf AWS.

DB Schenker Logistics

DB Schenker Logistics verwendet die AWS-Region Australien als Disaster-Recovery-Ziel für die vollständige Wiederherstellung des internen Rechenzentrums in Sydney. Wegen der vordefinierten Netzwerkregeln und der Vorlagen von DB Systel brauchte DB Schenker nur anderthalb Monate, um eine funktionsfähige Disaster-Recovery-Umgebung aufzusetzen.

Virtual-Desktop-Umgebungen

Einige Tochterunternehmen betreiben Testumgebungen für Virtual-Desktop-Umgebungen unter Citrix auf virtuellen Maschinen bei AWS und vergleichen deren Leistungen mit den bisheriger Lösungen.